Manche warten und hüsteln also kopier ich... dann muss Bonnie mir auch nix mehr *erklären*
Ich hab lange überlegt ob ich das hier tun soll... nun, offensichtlich hab ich ja ne Antwort gefunden... :-)
Kommunikation ist ja was universelles und Paul Watzlawick hat ja schon recht treffend gesagt "Man kann nicht NICHT kommunizieren"
Ich glaube, dass ein Blog über verschiedenste Möglichkeiten mit Anderen zu kommunizieren, sie zu manipulieren oder auch zu provozieren (passiert z.B. wenn ich das Wort *manipulieren* benutze) spannend sein könnte...
Da genau diese Themen mein Job sind... geb ich gern was zum Besten...
Also klar, nur wenns wer auch lesen mag...
Ok.. Vorwort zur Kommunikation
Ich will sehr gerne vorne beginnen, denn wenn ich auf Bonnies Wunsch *Kaufanreiz* (wir sprachen allerdings öfter über Kaufsignale) eingehe, sind wir schon mitten im Thema Vertrieb. Zweifelsohne auch ein wichtiges kommunikatives Thema aber ich werd das mal auf *später* schieben.
Ok… Wie schon erwähnt… Paul Watzlawick…
Warum kann man nicht NICHT kommunizieren? Er stellt es simple und prägnant mit Verhalten gleich. Verhalten ist eines der wenigen Worte, die kein Gegenteil besitzen. Schlechtes Verhalten ist nun mal auch Verhalten. Wenn wir jetzt Verhalten mit Kommunikation gleichstellen, haben wir den Salat....
Demzufolge ist der Satz *Ich werde nicht mit dir kommunizieren* Bullshit, denn dann habe ich es schon längst getan. Gilt für das gesprochene Wort im Übrigen genau so, wie für das geschriebene.
Btw: Da die meisten hier ja eher miteinander schreiben, werde ich versuchen Kommunikation als solches auch immer für die geschriebene Form zu beleuchten. Hier gelten fast die gleichen Regeln aber den Ansatz finde ich spannend und ich gehe davon aus, dass ich beim Schreiben nicht nur was lernen werde, sonder auch ein paar Herausforderungen bewältigen muss.
Nun ja, wenn wir IMMER Kommunizieren, was lehrt uns das? Als erstes: Kommunikation ist für jeden wichtig. Jemand kann sagen… Deutschunterricht, Mathe, Philosophie ist mir Wurscht und es mag ok sein, wenn er seine Berufung woanders gefunden hat oder sieht. Natürlich nur bis zu einem gewissen Grad… Beispiel: Ich habe ein halbes Schuljahr mit dem Lernen der binomischen Formeln verbraucht und sie nie in meinem Leben GEbraucht. Und ja, das wusste ich damals schon.
Aber Kommunikation ist etwas worüber es sich für jeden zu lernen lohnt. Berufliche Karrieren, familiäre Auseinandersetzungen oder auch Beziehungen… all das kann an der Kommunikation scheitern.
Und Wissen ist ja nur ein kleiner Aspekt beim Aufbau von Fähigkeiten. Die Umsetzung führt uns an gewisse Herausforderungen heran.
Deshalb wäre mein Bestreben vielleicht mit der *Treppe des Lernens* anzufangen…
Erstmal danke für die kleine Einführung- in einem Punkt sehe ich mehr die positiven Aspekte der Möglichkeiten, die sich durch verbale Kommunikation bieten, denn Faktoren der non-verbale Kommunikation sprich Gestik, Mimik und Körperhaltung sind hier vermutlich schwieriger zu erörtern als die verbale, bzw. schriftliche Form. Soll heissen- wenn man sich einiger *Stolperfallen* , die Kommunikation erheblich erschweren oder quasi von vornherein zum Scheitern verurteilen, bewusst ist und ohne diese kommuniziert (es zumindest versucht), ist sie doch d a s Mittel und Verbindungsglied jeglicher zwischenmenschlicher Beziehungen.
Ich freue mich auf mehr und bin gespannt auf die *Treppe des Lernens*, die mir ganz vage etwas sagt, zumindest ist mir der Begriff bekannt.
1. Ausfahrt hinter der holländischen Grenze scharf rechts
1. Richtig "Kaufanreiz" ... dazu kommen wir leider erst später ... aber ich bitte nicht zu vergessen, dass ich diesen "Reiz" bei Dir ausgelöst hab
2. Ok, Herr Oberadmin, ich weiß ja, dass ich auf Dich hier immer ein besonderes Auge haben muss . Ich hab das mal verschoben und Dir bei "Zwischenmenschlichem" eine Kategorie gemacht ... eine komplett eigene Sparte kannste knicken . Aber klar, das erklär ich Dir gern
3. Darüber, dass es zu Verhalten kein Gegenteil gibt, habe ich mir nie Gedanken gemacht. Aber das ist kein rein deutsches Manko, scheinbar gibt es nirgendwo ein Wort dafür. Und ja, das ist auch klar, weil ja alles eine Art Verhalten ist, auch wenn man sich völlig verweigert.
4. Bin gespannt, wohin uns Deine Reise in die Kommunikation bringt.
Wer meint hinter meinem Rücken über mich lästern zu müssen, steht genau richtig, um mich am Arsch zu lecken!
Liebe Bonnie... ich mag es sehr, wenn du ein Auge auf mich hast.
Aber mal für alle... Es ist Bonnies Forum und das habe ich ihr schon etwas her versprochen... in sofern mag ich ja oberadmin sein... aber was hier passiert und was nicht, entscheidet sie
Es hat einen Grund warum ich das als Einleitung zur Kommunikation verwende… aber dazu später. Worum geht es. Es ist wichtig, wie wir Wissen erlernen bzw. am Ende umsetzen. Letzteres ist in Sachen Kommunikation sogar viel wichtiger. Ich kann alle Dinge wissen: Eisberg, 4-Ohren, Vorteil-Nutzen, KaufSIGNALE oder auch Einwandbehandlung. Ich sollte es anwenden können. Nur dann macht das Wissen auch Sinn.
Und um Frau Parker zu zitieren, hab ich ja wegen der Bilder geweint. Anyway hab ich euch mal ein Flipchart mitgebracht.
Um zu erklären wie es funktioniert, nehme ich mal ein Beispiel: Autofahren… Wir machen unseren Führerschein und lernen in der Basis das Ding unfallfrei zu lenken. Aber der Neuling kann nicht parken. Er sucht sich immer Lücken, die 2,5 mal größer sind als Papas Auto. Gut für ihn und es funktioniert ja auch irgendwie. Er ist sich nicht recht bewusst, dass er nicht parken kann… ergo Stufe der unbewussten Inkompetenz.
Irgendwann fährt Papa mit ihm. Papa hat 25 Jahre Erfahrung und als Sohnemann an der ersten geeigneten Lücke vorbei fährt, sagt er: *Da hättest Du doch reingepasst*… so geht es ihm bei Lücke 2 und 3 auch und am Ende sagt Paps *Jung, Du kannst nicht parken* Dem Jung wird’s bewusst… Paps hat recht… Stufe der bewussten Inkompetenz.
Jung beginnt zu üben und wird langsam besser. Nach 2-3 Monaten kann er viel besser parken und Paps meckert nur noch selten. 6 Monate später redet Papa nicht mehr über das Unvermögen seines Sohns, weil er zwar sehr konzentriert versuchen muss in die *kleineren* Lücken zu kommen, es aber mittlerweile fast immer schafft. Manchmal braucht er nen Korrekturzug. Er weiß, was er tut und tut es gut – bewusste Kompetenz
Jahre später ist Jung dann auch nicht mehr wirklich jung und Parken ist etwas worüber er weder nachdenkt noch mit Papa drüber spricht. Ohne Überlegung, Rückwärtsgang, Blick nach hinten, im Sitz aufrichten, Gang rein und mit sauberem Rechts-Links-Einschlag landet er sicher in jeder geeigneten Lücke… unbewusste Kompetenz. Er kann halt einfach Parken.
Gast
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Ok. wir erweitern die klassische Treppe des Lernens mal um einen Punkt. Was passiert wieder Jahre später? Jung legt den Gang ein und zieht sauber in die Lücke… recht schnell sogar, wie 1000 mal zuvor und dann…. BUMM. Haut er sein Vehikel gegen die Stoßstange des Hintermanns… Er war sich zu sicher, hat zu wenig drüber nachgedacht und am Ende nen Fehler gemacht. Die fehlende Stufe heißt also *Routine*
Ok. Was bedeutet das für die bevorstehenden Kommunikationsinhalte? Es ist ähnlich dem autofahren… viele tun es, aber nicht alle können es. Irgendwann kommt wer und zeigt einem die nötigen Veränderungen. Im Bezug auf die eigenen kommunikativen Fähigkeiten gibt es keinen schöneren Moment als genau den, wenn mich jemand von der unbewussten Inkompetenz auf die bewusste Inkompetenz hebt. Weil ich erst dann anfangen kann etwas zu erarbeiten. Das können kleine Dinge sein, wie z.B. der inflationäre Gebrauch eines bestimmten Wortes… Ich selbst habe es in einem Vertriebscoaching erlebt… ich sagte, ohne es zu merken unglaublich oft das Wort *natürlich* und dies fiel dem Coach auf. Nachdem er es mir sagte, bemerkte ich es sofort selbst. Danach begann ich daran zu arbeiten. Heute kann ich NATÜRLICH gut mit dem Wort umgehen.
Fazit: Wir wissen vieles über Kommunikation und kennen die meisten Inhalte. Wichtig bleibt es am Ende auch stets zu prüfen ob wirs *im Griff* haben. Denn unser Mundwerk ist meist intuitiv viel schneller als wir selbst denken und regulieren können. Vom Beherrschen der Körpersprache oder aber auch echten Tricks mal ganz abgesehen. Bei der Kommunikation ist ein wiederholter Inhalt ganz, ganz selten vertane Zeit. Meist wird mir am Ende wieder klar, wo ich Lernfelder habe. Oder aber, ich bemerke dass ich in der letzten Stufe bin *Routine* und jemand holt mich von der Treppe wieder runter… auch das ist ganz klar ein Gewinn.
Gast
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Dann bleibe ich gespannt, nun auf das 4-Seiten-Modell .
Die Kompetenz-Stufen waren mir bekannt und ööhm, falls du weitere Bilder einfügst, wäre es fein, wenn diese beim Anklicken so vergrössert dargestellt würden, dass sie gut zu lesen sind .